Neue Wege in der Führung: Job Sharing in der Therapieleitung
Die VITREA Rehaklinik Kitzbühel setzt auf Job Sharing in der Therapieleitung: Drei Therapeutinnen – 1 Führungsteam
Seit 01.01.2026 wird die Bereichsleitung Therapie der VITREA Rehaklinik Kitzbühel im Job-Sharing-Modell geführt. Die drei erfahrene Therapeutinnen Eva Adamer, Patricia Riedl und Barbara Hofer übernehmen diese verantwortungsvolle Aufgabe gemeinsam für die stationäre und ambulante Rehabilitation in Teilzeit. Ein Modell, das nicht zufällig entstanden ist, sondern bewusst gestaltet, wirkungsvoll umgesetzt und klar auf die Zukunft ausgerichtet ist.
Warum wir diesen Schritt gehen
Führung im Gesundheitswesen braucht fachliche Tiefe. Sie braucht aber auch Präsenz und Kontinuität. Gleichzeitig verändern sich die Anforderungen an moderne Arbeitsmodelle. Vereinbarkeit und Verantwortung dürfen kein Widerspruch sein.
Mit dem Job-Sharing-Modell schaffen wir genau diesen Raum. Unterschiedliche Perspektiven fließen in Entscheidungen ein. Fachliche Kompetenzen ergänzen sich. Verantwortung wird geteilt – nicht abgegeben.
Für uns ist Job Sharing kein Ersatzmodell. Es ist ein strategischer Zugang zu nachhaltiger Führung im Gesundheitswesen.
Geteilte Verantwortung – klare Haltung
In der neuen Struktur gibt es keine fixen Einzelzuständigkeiten. Jede übernimmt alle Aufgabenbereiche der Therapieleitung. Die Verteilung erfolgt flexibel – je nach Bedarf, Situation und individueller Stärke. Mit Patricia als Diätologin, Eva als Physiotherapeutin und Barbara als Heilmasseurin vereint das Leitungsteam drei unterschiedliche Professionen. Jede bringt ihre fachliche Perspektive ein. Jede sieht Patient:innen, Prozesse und Therapieplanung aus einem eigenen Blickwinkel. Genau diese Vielfalt macht das Modell so wirkungsvoll. Unterschiedliche Kompetenzen ergänzen sich. Entscheidungen basieren auf einem breiten fachlichen Fundament.
So entsteht hohe Flexibilität im Alltag – bei gleichzeitig klarer Gesamtverantwortung. Verantwortung wird nicht aufgeteilt, sondern gemeinsam getragen.
Strukturierter Austausch als Erfolgsfaktor
Eine enge, kontinuierliche Abstimmung im Leitungsteam ist zentraler Bestandteil des Konzepts. Wöchentlich finden fix eingeplante Besprechungen statt. Inhalte und Beschlüsse werden protokolliert. Das sorgt für Transparenz und Nachvollziehbarkeit.
Zusätzlich ermöglicht die digitale Kommunikation eine schnelle Abstimmung im Alltag. Informationen werden klar und strukturiert ins Team weitergegeben. So entsteht Sicherheit – intern wie extern.
Erste Erfahrungen sind sehr positiv
Die Zusammenarbeit im Leitungsteam wird als sehr bereichernd erlebt. Die geteilte Verantwortung schafft spürbare Flexibilität. Jede kann ihre persönlichen Stärken optimal einbringen.
Entscheidungsprozesse sind effizient. Die Kommunikation ist transparent. Das Modell zeigt bereits nach kurzer Zeit, wie wirksam moderne Führungsansätze im Klinikalltag sein können.
Wir sind stolz auf diesen Schritt und auf Patricia, Eva und Barbara – drei Persönlichkeiten, die Verantwortung teilen, gemeinsam führen und neue Standards setzen.
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